Diese Angriffe sind kein Ausdruck politischer Meinung, sondern Ausdruck von Intoleranz und demokratischer Verantwortungslosigkeit. Wer Wahlplakate zerstört, will nicht diskutieren, sondern verhindern, dass andere ihre Meinung sichtbar machen. Patrik Brunner sagt: „Was wir derzeit erleben, ist kein harmloser Protest, sondern ein gezielter Versuch, den politischen Wettbewerb zu sabotieren. Wer Plakate zerstört, greift die Meinungsfreiheit und damit einen zentralen Pfeiler unserer Demokratie an.“
Besonders gravierend ist, dass die Zerstörungen wiederholt einzelne Kandidatinnen und Kandidaten betreffen und mit persönlichen Verunglimpfungen einhergehen. Solche Methoden zielen darauf ab, politisch engagierte Menschen einzuschüchtern und aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen. Diese Form der Einschüchterung ist beschämend und unwürdig für eine demokratische Stadt wie Zürich. Politische Auseinandersetzungen gehören in den öffentlichen Diskurs – nicht in den Bereich von Sachbeschädigung und Diffamierung. Die FDP Stadt Zürich verurteilt diesen Vandalismus mit aller Schärfe. Er schadet nicht nur einer Partei, sondern dem Vertrauen in den demokratischen Prozess insgesamt. Ein Wahlkampf, der mit Zerstörung statt Argumenten geführt wird, ist ein Armutszeugnis. Die FDP Stadt Zürich erwartet von allen politischen Akteuren eine klare und unmissverständliche Distanzierung von solchen Vorfällen. Wegschauen oder Relativieren darf keinen Platz haben. Die FDP Stadt Zürich steht für einen respektvollen, offenen und fairen Wahlkampf. Zürich verdient politische Debatten auf Augenhöhe – keine Sabotage.
Gastbeitrag von Deborah Wettstein, Patrik Brunner und Sonja Rueff-Frenkel. Der ursprüngliche Artikel wurde am auf mehblau.ch am 05.02.2026 veröffentlicht.